Die Orchesterklasse 6f gewinnt den ersten Preis



veranstaltet von der Region „Westliches Westfalen“ des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, durchgeführt von der Musikschule Lüdenscheid
unter Beteiligung folgender Institutionen:

LandesMusikRat Nordrhein-Westfalen
Verband Deutscher Schulmusiker VDS
Landesverband der Musikschulen in Nordrhein-Westfalen e.V.
Jugend musiziert,
gefördert vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen

Jury:
Prof. Dr. Ortwin Nimczik (Musikhochschule Detmold, Vorsitz)
Klaus Ernst (Detmold)
Dr. Walter Lindenbaum (Universität Münster)
Lutz Wentscher (Köln)


Die Anforderungen und Bewertungsgrundlagen beinhalteten folgende Informationen:
• Teilnahmeberechtigt sind alle Klassen, deren Schüler ihr Instrument im Projekt „Klassenorchester“ erlernt haben und dies im 2. Unterrichtsjahr praktizieren.
• Es muss ersichtlich sein, dass mit dem Erlernen instrumentaler Fertigkeiten Inhalte eines ganzheitlichen Musikunterrichts vermittelt werden.
• Dies kann durch die Art der Präsentation, durch Erläuterungen während des Vorspiels oder durch eine begleitende Dokumentation gewährleistet werden.
• Vorspielzeit 10 – 15 Minuten
• Werkauswahl: 3-4 Werke unterschiedlichen Charakters (auch Bearbeitungen)

Bewertung
1. Preis mit sehr gutem Erfolg
2. Preis mit gutem Erfolg
3. Preis mit Erfolg

Bewertet werden Ausdruck, Gestaltung, Dynamik, Phrasierung, Bühnenpräsenz, Gesamteindruck und die Schlüssigkeit der Darstellung der Einbindung in den Musikunterricht.
Die Klasse 6f des FvSG ist in der Jahrgangsstufe 6 die „Orchesterklasse“ unserer Schule. Sie hat seit Beginn des 5. Schuljahres, wie es das Projekt vorsieht, eine Stunde Instrumentalunterricht in Kleingruppen, der durch 5 Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule der Stadt Bünde erteilt wird (Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete und tiefes Blech (Tenorhorn, Posaune und Tuba), in der 2. wöchentlichen Musikstunde findet gemeinsamer Unterricht im Klassenverband statt.
Das Klassenorchester setzt sich aus 5 Querflöten, 6 Klarinetten, 4 Saxophonen, 4 Trompeten, 4 Posaunen, 3 Tenorhörnern und 2 Tuben zusammen.

Das Wettbewerbsprogramm bestand aus vier Kompositionen: 1. dem Marsch aus der Oper „Scipio“ von G.F. Händel,2. einer Bearbeitung eines Teils der Peer-Gynt-Suite von Edvard Grieg „In der Halle des Bergkönigs“, 3. einer Bearbeitung des 2. Satzes der 9. Sinfonie „Aus der neuen Welt“ von Antonin Dvorák und 4. einer modernen Komposition „Rockin’ on Home“
Die Schülerinnen und Schüler haben zu den Stücken Erläuterungen vorgetragen, zusammengefasst aus den Ergebnissen, die im Unterricht erarbeitet worden waren, zusätzlich haben sie 5 Themenplakate erstellt (Notation, Tonvorrat und Tonsysteme, G. F. Händel , Antonin Dvorák und Edvard Grieg), die in die Bewertung einbezogen wurden.

Insgesamt haben 12 Klassen aus ganz NRW teilgenommen – neun Bläserklassen und drei Streicherklassen, die getrennt bewertet wurden.
Das Vorspiel fand von 11.00 – 15.00 statt, die Turnhalle des Bergstadt-Gymnasiums Lüdenscheid glich eher einer Großraumsauna als einem Konzertraum. So war die Bereitschaft, anderen Klassen zuzuhören, eher gering. Die für 16.00 Uhr angesetzte Preisverleihung stand dann ganz unter dem Zeichen des gleichzeitig beginnenden Fußballspiels Argentinien gegen Deutschland und fiel dementsprechend knapp und wenig spektakulär aus. Der Kulturdezernent der Stadt Lüdenscheid überreichte die Preise nach der Reihenfolge der Auftritte, der Jubel über einen 1. Preis für das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium war bei den Bünder Schülerinnen und Schülern und den begleitenden „Schlachtenbummlern“ trotzdem riesig! Das „public viewing“ im Bus auf der Rückfahrt war dann der zweite Höhepunkt des Tages, so dass alle stolz und glücklich wieder in Bünde ankamen.