"Die Walküre" in Minden - Besuch der Schulvorstellung

von Jan-Niklas Buttler (Q1) 

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erstellt am 02.10.2016



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Schülerinnen und Schüler des FvSG besuchten die Schulaufführung zu Wagners „Die Walküre“ in Minden.

Am Morgen des 20.09.2016 machten sich zwei Busladungen voll Schülerinnen und Schüler des FvSG auf nach Minden ins Stadttheater, um dort an einer wohl einmaligen Aufführung teilzuhaben. So stand der sehr gut vorbereitete Opernbesuch der „Walküre“ auf dem Programm.
Hierbei handelte es sich keineswegs um eine herkömmliche Vorstellung. Vielmehr war diese Aufführung, die opernuntypisch an einem Vormittag begann, nur den Schülern gewidmet.

Nachdem alle der etwa insgesamt 500 Besucher ihre Plätze eingenommen hatten, empfing auch schon der Dirigent Frank Beermann, der uns allen ja noch von seinem Besuch an unserer Schule bekannt war, dieses für ihn doch eher ungewöhnliche Publikum zum ersten Aufzug der dreigeteilten Oper. Hierbei erklärte er in gewohnter Routine noch einmal kurz die Handlung der bevorstehenden Szenen.

Nachdem der Dirigent seinen vorgesehenen Platz vor dem Orchester, hinter dem Gazevorhang eingenommen hatte, startete selbiges auch schon mit dem Vorspiel zur ersten Szene des ersten Aufzugs, die eine hochdramatische Liebesbeziehung thematisierte, welche auch in erster Linie durch hervorragende schauspielerische Leistungen hinsichtlich der Gestik und Mimik dargestellt wurde und den Aufzug darüber hinaus auch sehr unterhaltsam gestaltete.

Generell muss festgehalten werden, dass man dem gesamten Team um den Regisseur Gerd Heinz eine sehr große Liebe zum kleinsten Detail attestieren kann, sodass es, trotz teilweise sehr langer Handlungspassagen, doch immer etwas Interessantes zu sehen oder zu hören gab. So hat man es wieder einmal geschafft mit den in Minden – aufgrund der geringen Größe des Theaters – begrenzten Mitteln, den Zuschauern die komplexe Handlung sehr gut zu übermitteln, wozu insbesondere der Gazevorhang und die darauf projizierten Videoeinspielungen beitrugen.

Spätestens als das Orchester das wahrscheinlich bekannteste Stück, den „Walkürenritt“, anstimmte und die Darstellerinnen der Walküren auch die Zuschauer auf den oberen Rängen durch ihr plötzliches Auftauchen überraschten, fieberten auch diejenigen, die zuvor vielleicht nicht so überzeugt von den tiefgründigen Gesprächen waren, wieder mit den handelnden Charakteren mit.

Wie auch im letzten Jahr haben sich auch dieses Mal wieder alle Beteiligten und Mitwirkenden ein großes Lob verdient, der abschließend auch mit einem gebührenden Applaus belohnt wurde, da sie auch für dieses ungewöhnliche Schülerpublikum alles gegeben haben.#

Kurz darauf stand dann auch schon wieder die Heimreise an. Doch dieses Erlebnis wird uns wohl noch allen lange im Gedächtnis bleiben.