Engagement beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung zahlt sich für die 9d aus
Engagement beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung zahlt sich für die 9d aus

Engagement beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung zahlt sich für die 9d aus

von Annette Ameling 

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erstellt am 02.05.2017



Nach einer langen Zeit des Wartens und einem mehrstufigen Auswahlverfahren freut sich die Klasse 9d über die Entscheidung der 45-köpfigen Jury in Bonn, den eingereichten Filmbeitrag zum Thema „Dresscode an Schulen“ mit einem Geldpreis in Höhe von 250 Euro auszuzeichnen.

Alle Klassen des neunten Jahrgangs hatten sich zu Beginn des Schuljahres gemeinsam mit ihren Lehrpersonen Annette Ameling, Rainer Griestop und Tim Schallenberg entschieden, am Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teilzunehmen. Zur Auswahl standen verschiedene Projektthemen, welche aktuelle Streitfragen und gesellschaftliche Probleme in Deutschland einbeziehen. „Junge Flüchtlinge bei uns“ lautete zum Beispiel eines der Themen, welches von den Klassen 9a und 9b bearbeitet wurde.

Die Frage, ob Hotpants an Schulen erlaubt sein sollen, stellten sich die Klassen 9c und 9d im Fach Politik/Wirtschaft. Vorschläge zum richtigen Dresscode an Schulen machten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines 6-minütigen Filmbeitrags, nachdem sie zuvor umfangreiche Recherchearbeiten geleistet hatten: Inwiefern könnte das Tragen von Hotpants, bauchfreien Tops oder Jogginghosen im Unterricht unangemessen sein? Welche schulrechtlichen Vorgaben gibt es in NRW und welche Dresscodes gibt es in Schulen anderer Länder? Neben einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema bestand auch die Notwendigkeit, die Abläufe des Projekts bezogen auf einen Zeitraum von rund drei Monaten eigenständig zu planen und verschiedene Methoden der Sozialwissenschaften einzubeziehen. Laura Buttler aus der 9d fasst dies zum Beispiel wie folgt zusammen: „Es war sehr interessant, sich mit dem Thema näher zu befassen. Außerdem hat man gelernt, Interviews zu führen und einen Filmbeitrag sinnvoll aufzubauen.“ Kreativität und Mut waren auch gefragt, als es darum ging, Straßenbefragungen in der Bünder Innenstadt durchzuführen. Besondere Fähigkeiten zeigten sich zudem in technischen Fragen beim Drehen, Schneiden und Einfügen von Wortbeiträgen. Für alle neunten Klassen zieht der Politiklehrer Tim Schallenberg folgendes Fazit: „Das projektartige, selbstständige Arbeiten hat den beteiligten Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet – sie haben gelernt, wie wichtig es ist, füreinander Verantwortung zu übernehmen.“