Regionalwettbewerb Jugend debattiert: Achtungserfolg für Paulina Budde
Regionalwettbewerb Jugend debattiert: Achtungserfolg für Paulina Budde

Regionalwettbewerb Jugend debattiert: Achtungserfolg für Paulina Budde

von Tim Schallenberg 

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erstellt am 29.02.2016



Paulina Budde in Aktion von links nach rechts: Michel Müßigbrodt (Ersatzkandidat), Annika Mazziotti, David Schütte (Jury), Tim Schallenberg (Jury), Joshua Pepe Steinmann, Paulina Budde, Isabell Exner (Ersatzkandidatin) Joshua Steinmann (links) während der Debatte

Beim Regionalwettbewerb Jugend debattiert zeigten die diesjährige Schulsiegerin Paulina Budde und der Zweitplatzierte Joshua Pepe Steinmann sehr ansprechende Leistungen. Paulina und Joshua (beide aus der Einführungsphase) debattierten dabei am 17.02. in der Bezirksregierung Detmold zu folgenden Fragestellungen:
Sollen regionale Dialekte in der Schule unterrichtet werden?
Soll bei Kommunal- und Landtagswahlen die Stimmabgabe auch in Einkaufszentren und Supermärkten ermöglicht werden?
Eine nicht zu unterschätzende Herausforderung beim Wettbewerb besteht grundsätzlich darin, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erst kurz vor Debattenbeginn erfahren, ob sie die Pro- oder die Kontra-Position zur jeweiligen Fragestellung vertreten müssen. In beiden vierundzwanzigminütigen Vorrunden wurden die Debattierenden von einer aus Lehrkräften und wettbewerbserfahrenen Schülerinnen und Schülern bestehenden Jury nach den Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft bewertet. Von unserer Schule erklärte sich dankenswerterweise der Sieger des Regionalwettbewerbs 2014, David Schütte, zum Jurieren bereit (dabei durfte David selbstverständlich nicht die Debatten der FvSG-Teilnehmer bepunkten).
Während Joshua Pepe in dem 24er-Teilnehmerfeld den neunten Platz belegte, verpasste Paulina Budde die Finalrunde der besten vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer denkbar knapp. Nach einer durchschnittlichen Debatte zum Dialekt-Thema zeigte Paulina bei der zweiten Debatte eine überragende Leistung und erreichte insgesamt 28+42=70 Punkte, wobei 71 Punkte bereits zu Platz vier und der damit verbundenen Finalteilnahme zum Thema „Sollen Städte und Gemeinden in Ostwestfalen-Lippe die nächtliche Beleuchtung von Straßen, Plätzen und öffentlichen Gebäuden beschränken?“ genügt hätten. Ein fünfter Platz ist gerade vor dem Hintergrund der Tatsache, dass auch teilweise deutlich ältere und erfahrenere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Q1 und Q2 teilgenommen haben, eindeutig als Achtungserfolg zu werten.
Paulina und Joshua zogen beide ein positives Fazit: „Es hat großen Spaß gemacht, sich auf hohem Niveau mit den besten Leuten aus der Region zu messen. Wir werden Jugend debattiert im kommenden Jahr auf jeden Fall als Juroren im Schulwettbewerb erhalten und verbunden bleiben“.