Süße Ferkel und dicke Sauen - Bericht über einen landwirtschaftlichen Betrieb
von Patrick Diekmann, Jannik Naaß, Niklas Bartelheimer und Josefine
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Die Klasse 5b fuhr am 27.06.2003 im Rahmen des Erdkundeunterrichts auf einen Bauernhof in Herford - Falkendiek. Der Besitzer, Herr Niemann, hat sich auf Schweinezucht und Schweinemast spezialisiert. Die Klasse musste in zwei Gruppen durch die Ställe gehen, da die Schweine keinen Lärm vertragen. Zuvor haben die Kinder gemeinsam gefrühstückt und von dem Landwirt frische Erdbeeren spendiert bekommen. Zu Beginn der Tour durch die Ställe, führte er die Schüler in den Abferkelstall, wo die Ferkel zur Welt gebracht werden. Nachdem die Ferkel geboren sind bleiben sie noch einige Tage bei ihren Müttern, die in speziellen Boxen eingesperrt sind und auf Wärmeplatten liegen. Die Gruppe erschrak sehr, als sie zwei schwache Ferkel sah, bei denen nicht klar war, ob sie den nächsten Tag überleben würden.

Danach führte uns der Besitzer in den "Wartesaal". In diesem Stall verbringen die Sauen die Zeit vor der Geburt ihrer Ferkel. Dann, einige Tage vor der Geburt, werden die Sauen in den Abferkelstall gelassen.
Nun ging die Klasse in das Deckzentrum. In diesem Stall halten sich zwei Eber auf, die ein Gewicht von bis zu sechs Zentnern (300 kg) erreichen können. Außerdem werden dort noch ungefähr 25 Sauen gehalten. Die Eber haben die Aufgabe die Sauen zu besamen. Da aber zwei Eber diese Aufgabe nicht bei 25 Sauen bewältigen können, werden die Sauen auch künstlich befruchtet. Nachdem dieses Verfahren abgeschlossen ist werden die Sauen mit Ultraschall untersucht, ob sie tragend sind.
Danach wurden die Schüler in die Mastställe geführt, die in viele Boxen aufgeteilt sind.

In die Mastställe werden die Schweine mit 25kg hineingeführt und werden mit Hilfe von automatischen Futteranlagen in ca. 3 Monaten gemästet. Es gibt hier automatische Fütterungsanlagen. Mit 110 bis 115kg Gewicht werden sie dann zum Schlachter gebracht und verkauft, wo sie dann zu Fleisch- und Wurstwaren verarbeitet werden.
In den Mastställen sind meistens um die 400 Schweine. Übrigens haben alle die Ställe Spaltenböden, das heißt, wenn die Schweine Urin oder Kot ablassen, gelangt die Gülle direkt in das Güllebecken, das ungefähr 6000 Liter fassen kann.

Zum Abschluss führte Herr Niemann uns noch über seine Felder und verteilte noch einige Prospekte zum Thema Landwirtschaft.
Schließlich ging es schon wieder mit dem Bus zurück zur Schule. Für unseren Artikel befragten wir noch einige Schüler, ob es ihnen gefallen hat. Sie waren sich einig: "JA!"
