Malala:
Malala:

Malala: "Bildung ist die einzige Lösung" - ein Deutsch-Lektüreprojekt

von Kerstin Thomas 

 | 

erstellt am 13.02.2017



Malala:
„Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift
können die Welt verändern.
Bildung ist die einzige Lösung.“

 
Malala ist das pakistanische Mädchen, das von den Taliban im Schulbus angeschossen wurde, weil es sich dafür einsetzt, dass alle Kinder – auch Mädchen – zur Schule gehen dürfen. Sie erhält als jüngste Preisträgerin aller Zeiten 2014 den Friedensnobelpreis.
 
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6e haben sich im Deutschunterricht intensiv mit der spannenden „Geschichte von Malala“ (von Viviana Mazza) beschäftigt und eine Lektüremappe angelegt. Ihre Ergebnisse präsentierten sie der Parallelklasse 6b im Stufenraum, wo sie die Mitschüler an fünf Stationen über verschiedene Themen mit Hilfe von Plakaten, Fotos und Vorträgen informierten: So wurde Malalas Familie vorgestellt, die seit dem Attentat auf die Tochter in England lebt. Alle Familienmitglieder halten zusammen. Vor allem Malala wird als Mädchen von ihrem Vater immer wieder ermutigt, er lässt ihr viel Freiraum und bringt ihr Wertschätzung entgegen. In England vermisst Malala allerdings ihre besten Freundinnen, die ihr in Pakistan immer noch einen Stuhl im Klassenraum freihalten.
Die Schüler stellten das Land Pakistan vor, das die englische Königin einmal mit der Schweiz verglichen hat wegen der vielen hohen Berge (mehrere Achttausender).
Typische Frauenkleidung in Pakistan und aller Welt wurde vorgestellt. Dabei wurde auch diskutiert, was das Sprichwort „Kleider machen Leute“ bedeutet.
Die Schüler verglichen Schule in Pakistan und Deutschland und waren teilweise erstaunt, wie wichtig Schule und Lernen für Malala ist. In ihrer Rede vor den Vereinten Nationen 2013 erklärt Malala:

„Lasst uns zu unseren Büchern und Stiften greifen. Das sind unsere mächtigsten Waffen. Bildung ist die einzige Lösung. Bildung geht vor. (…) Wir glauben an die Macht und Stärke unserer Worte. (…) Der Stift ist mächtiger als das Schwert.“

Die Klasse 6e nahm abschließend Stellung zu der Frage, ob Malala, dieses mutige Mädchen, eine Heldin ist, und beendete ihre Präsentation mit einer Buchempfehlung.
 
Gloria, Friedrich, Ida und Leon:
„Wir finden es gut, dass nun alle der 6e und der 6b über Malala Bescheid wissen, denn: Wer nichts weiß, muss alles glauben.“