Gesellschaftswissenschaften

Gesellschaftswissenschaften





Grundkenntnisse und Grundqualifikationen vermitteln
Konzeption und gegenwärtiger Stand
Beispiel Erdkunde: Arbeiten mit dem Geographischen Informationssystem (GIS)

Die Anschaffung eines Geographischen Informationssystems erfolgte im Jahre 1999. Aus den gemachten Erfahrungen entstand im Laufe der Jahre ein Konzept, das sich an den konkreten Einsatzmöglichkeiten im täglichen Unterricht orientiert, nicht an möglichen spektakulären, einmaligen Einsatzmöglichkeiten in Projekten und Arbeitsgemeinschaften. Diese Anwendungsform wird auch im Bereich der Lehrerfortbildung im Bezirk Detmold vorgestellt und ist auf dem landesweiten Workshop "Geoinformationssysteme an Schulen in NRW" zur Diskussion gestellt worden.
Das Konzept geht davon aus, dass alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 schrittweise mit den Kompetenzen "Arbeiten mit fertigen Views", "Anfertigen eigener Views", "Selektion von Daten" und "Daten recherchieren und einbinden" vertraut gemacht werden. In der Sekundarstufe II folgen noch die Kompetenzen "Verknüpfungen" und "Vorlagen selbst digitalisieren". Damit können diese Kompetenzen für die konkrete Arbeit in den Oberstufenkursen genutzt werden. Spätestens bis zur Facharbeit in der Jahrgangsstufe 12 sollen die Schülerinnen und Schüler in der Lage sein, diese Kompetenzen selbstständig anzuwenden, um ihre Arbeiten mit eigenständig erstellten Karten präsentieren zu können.

Hinweise zu weiterführenden Informationsquellen:
Sander, M., Selbstständiges Lernen im Fach Erdkunde am Beispiel des Arbeitens mit einem Geographischen Informationssystems (GIS), in: Landesinstitut für Schule Hg., Abitur - online.nrw - Selbstständiges Lernen mit digitalen Medien in der gymnasialen Oberstufe. Rahmenkonzept und didaktische Grundlagen, Soest 2003, S. 133-37.
Sander, M., Wo gibt es Bananen? GIS-Einsatz in der Oberstufe, in: Almanach 11. 2004, S. 104-6.
Sander, M., GIS - Ein neues Arbeitsmittel im Erdkundeunterricht, Almanach 7. 2000, S. 143.
Sander, M., GIS-Einsatz am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, PowerPoint-Präsentation auf der CD-Beilage zu Praxis Geographie, Heft 2/2004, Braunschweig 2004
Sander, M., Einsatzmöglichkeiten für ein Geographisches Informationssystem im Geographieunterricht des Gymnasiums - Beispiele und praktische Hinweise, in: Geographie und Schule, Heft 139, Köln 2002, S. 24 ff.
Sander, M., Selbstständiges Lernen im Fach Erdkunde am Beispiel des Arbeitens mit einem Geographischen Informationssystems (GIS), in: Die Gestaltung des selbstständigen Lernens mit neuen Medien in der gymnasialen Oberstufe (homepage).


Ägyptenprojekt Klasse 6

Seit dem Schuljahr 2003/2004 arbeiten jeweils zwei Klassen im Geschichtsunterricht der Jahrgangsstufe 6 zu dem Bereich Altes Ägypten in einer Einheit, die den Namen "Im Schatten der Baumgöttin" trägt. Der im Gegensatz zu üblichen Unterrichtseinheiten weit umfangreichere Unterricht gliedert sich in eine etwa 20 Stunden umfassende Arbeitsphase in der Schule und endet mit einer zweitägigen Fahrt ins Kestner-Museum nach Hannover, um dort in der ägyptischen Abteilung an den Exponaten zu arbeiten und schließlich die Mitschüler durch das Museum zu führen.
Ziel dieses Unterrichtsschwerpunktes ist es, den Geschichtsunterricht für die Schülerinnen und Schüler zu einem Erlebnis zu machen und dabei das selbstständige, problemorientierte und fragend-forschende Lernen in den Vordergrund zu stellen.
Während der Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen folgende zentrale Themen der altägyptischen Kultur: Gruppe I: Die Darstellung des Menschen, Gruppe II: Die Schreiber und die Hieroglyphen, Gruppe III: Das Grab als Vorsorge für das Jenseits, Gruppe IV: Die Frau in der ägyptischen Gesellschaft, Gruppe V: Götter, Tiere, Menschen - Religion im Alten Ägypten.
In der Arbeitsphase in der Schule bearbeiten die einzelnen Gruppen weitgehend selbstständig umfangreiche Materialienmappen, die Textquellen, Bildquellen sowie darstellende Texte enthalten. Voraussetzung ist dabei, dass die Schülerinnen und Schüler methodisch die Analyse von Texten und Quellen, die im üblichen Unterricht bereits eingeführt wurde, anwenden und immer wieder trainieren. Um Gelesenes in der Gruppe zu diskutieren, formulieren jeweils zwei Schülerinnen und Schüler zu der nächsten Sitzung Fragen zu den - selbstständig gestellten - Hausaufgaben. Ihre Ergebnisse fassen die Schülerinnen und Schüler auf Karteikarten zusammen, die beim Vortrag im Museum benutzt werden dürfen. Dabei ist es entscheidend, die Karteikarten in einer sinnvollen Struktur zu organisieren.
Die zweitägige Fahrt in das Kestner-Museum Hannover bildet das motivierende Ziel, auf das die Schülerinnen und Schüler hinarbeiten. Der erste Tag im Museum dient eingangs der Orientierung. Dann müssen die Schülerinnen und Schüler Exponate finden, an denen sie die in der Schule notierten Aspekte erklären können; es gilt, die Exponate "zum Sprechen" zu bringen. Nach der Übernachtung in der Jugendherberge Hannover erfolgen am zweiten Tag die Vorträge der einzelnen Gruppen. Hier gilt es, einen strukturierten und sachlich richtigen Vortrag zu leisten, der die Originale des Museums lebendig werden lässt sowie die Zuhörer - aufgrund der Länge der Redebeiträge - einbezieht. Damit erfüllen die Schülerinnen und Schüler umfangreiche Bedingungen des Kompetenzbereiches der Präsentation.
Da bei der Vorstellung des Unternehmens zu Beginn des Schuljahres häufig großes Interesse seitens der Eltern bekundet wurde, an den Vorträgen teilzunehmen, ist es bereits mehrfach gelungen, mit Eltern und Geschwistern zeitnah an einem Samstag ins Kestner-Museum zu fahren: Mit größerer Sicherheit haben die Schülerinnen und Schüler zum zweiten Mal ihre Vorträge gehalten. Dieses Vorgehen trägt nicht nur zu einer Steigerung des Selbstbewusstseins bei, sondern ist im Sinne der Lernprogression ein wertvolles Element.

Hinweise zu weiterführenden Informationsquellen:
Müller, J.: 6b und 6e arbeiten im Schatten der Baumgöttin. Geschichtsunterricht im Kestner-Museum Hannover, in Almanach 11. 2004, S. 91-94.
Müller, J.: SchülerInnen der Klasse 6b, Ergebnisse der fünf Gruppen zu dem Exponat "Baumgöttin" aus dem Kestner-Museum Hannover, in: Almanach 11. 2004, S. 94-96.


Weitere Entwicklung und Perspektiven
Geographisches Informationssystem (GIS)

Am 22. 11. 2005 fand in Düsseldorf ein Workshop statt, auf dem ein Vorschlag zu einem Aktionsprogramm für die landesweite Einführung von GIS-Systemen in der SI und SII beraten und verabschiedet wurde. Kernpunkt ist die verpflichtende Verankerung von GIS-gestützten Unterrichtseinheiten in den neuen Lehrplänen der SI und SII. An dieser Tagung nahmen u. a. auch das Landesvermessungsamt (LVA) und Schulbuchverlage teil. Seitens des LVA wurde den Schulen ein kostengünstiger, eventuell sogar kostenloser Zugang zu GIS-Daten im Schulumfeld zugesagt. Die Schulbuchverlage werden GIS-Einheiten in die Schulbücher integrieren.
Durch diese Veränderungen wird unsere Schule von einem stärkeren Erfahrungsaustausch und wahrscheinlich einem steigenden Angebot an verwendbaren Datensätzen profitieren können. Damit könnten noch mehr Unterrichtseinheiten mit Unterstützung des Programms gestaltet werden. Inwiefern das Zentralabitur an dieser Stelle jedoch kontraproduktiv wirkt, wird sich aber noch erweisen müssen.

Hinweise zu weiterführenden Informationsquellen:
Sander, M., Selbstständiges Lernen im Fach Erdkunde am Beispiel des Arbeitens mit einem Geographischen Informationssystems (GIS), in: Landesinstitut für Schule Hg., Abitur - online.nrw - Selbstständiges Lernen mit digitalen Medien in der gymnasialen Oberstufe. Rahmenkonzept und didaktische Grundlagen, Soest 2003, S. 133-37.
Sander, M., Wo gibt es Bananen? GIS-Einsatz in der Oberstufe, in: Almanach 11. 2004, S. 104-6.
Sander, M., GIS - Ein neues Arbeitsmittel im Erdkundeunterricht, Almanach 7. 2000, S. 143.
Sander, M., GIS-Einsatz am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, PowerPoint-Präsentation auf der CD-Beilage zu Praxis Geographie, Heft 2/2004, Braunschweig 2004
Sander, M., Einsatzmöglichkeiten für ein Geographisches Informationssystem im Geographieunterricht des Gymnasiums - Beispiele und praktische Hinweise, in: Geographie und Schule, Heft 139, Köln 2002, S. 24 ff.
Sander, M., Selbstständiges Lernen im Fach Erdkunde am Beispiel des Arbeitens mit einem Geographischen Informationssystems (GIS), in: Die Gestaltung des selbstständigen Lernens mit neuen Medien in der gymnasialen Oberstufe (homepage).


Internetarchiv

Ziel des Projekts ist der Aufbau einer strukturierten Quellensammlung (Texte, Tabellen, Fotos, Faksimiles) zur Geschichte der Stadt Bünde (und des früheren Amtes Ennigloh) in der Zeit des Nationalsozialismus. Auf das Internetarchiv, das über die schuleigene Homepage zu erreichen ist, kann während des Unterrichts, aber auch im Rahmen von Projekten, Facharbeiten sowie ggf. bei der Erledigung von Hausaufgaben zugegriffen werden.
Das Internetarchiv bietet u.a. die Möglichkeit eines projektorientierten Arbeitens im Fach Geschichte: Schülerinnen und Schüler sollen ansatzweise als Historiker arbeiten, d.h. sie sollen aus einer Vielzahl von Quellen unter bestimmten Fragestellungen eigene Sekundärtexte formulieren. Das Internetarchiv steht auch anderen Fächern (Religion, Politik etc.) und auswärtigen Nutzern zur Verfügung.
Das virtuelle Archiv befindet sich im Prozess der stetigen Erweiterung bzw. Ergänzung. Auch Schüler können an der Integration weiterer Quellen mitwirken.

Hinweise zu weiterführenden Informationsquellen:
Sahrhage, N., Selbstständiges Lernen im Fach Geschichte am Beispiel des Arbeitens mit dem Internetarchiv des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, in: Landesinstitut für Schule Hg., Abitur - online.nrw - Selbstständiges Lernen mit digitalen Medien in der gymnasialen Oberstufe. Rahmenkonzept und didaktische Grundlagen, Soest 2003, S. 133-37.
Sahrhage, N., Im Internet-Archiv, in: Almanach 10. 2003, S. 88-90.


Englischsprachige Module im GE-Unterricht der Jahrgangsstufen 9 und 10 (Projekt zur Industrialisierung)

Seit vier Jahren werden am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium im Zuge einer geplanten stärkeren Verzahnung von Fremdsprachen und Sachfächern im Geschichtsunterricht der Klasse 9 und 10 bilinguale Module erprobt, die im Jahr 2006 auf alle neunten Klassen ausgeweitet werden sollen. Hierdurch soll die kommunikative Kompetenz der Schülerinnen und Schüler in ihrer ersten Fremdsprache erweitert und gefestigt werden, denn die bilingualen Module bieten den Lernenden die Möglichkeit, losgelöst von den Erfordernissen des Englischlehrplans ihre Sprachfertigkeiten anhand sachlicher Fragestellungen zu erfahren und auszubauen.
Die Lernenden erarbeiten anhand englischsprachiger Text- oder Bildquellen ausgewählte Inhalte aus dem englischsprachigen Kulturkreis - beispielsweise die Entwicklung der Industrialisierung in Großbritannien oder die Techniken von Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg - und präsentieren ihre Ergebnisse in der Klasse, wobei sie die englische Sprache als Kommunikationsmittel außerhalb des Kontexts Englischunterricht anwenden. Dies mag zum einen für das weitere Sprachenlernen einen motivatorischen Effekt erzielen, zum anderen bereiten bilinguale Module die Lernenden auch auf das Studium vor, für das der Umgang mit englischsprachiger Fachliteratur und die Teilnahme an Seminaren oder Kolloquien, in denen Englisch als Verkehrssprache fungiert, immer typischer werden.
Seit zwei Jahren findet ferner in Zusammenarbeit mit unserer französischen Partnerschule, dem Collège La Garenne in Voiron, ein Austauschprojekt statt, in dem Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 Aspekte der Industrialisierung in ihrer Region erarbeiten und diese so aufbereiten, dass die Gastschüler sie in englischer Sprache mit ihnen zusammen erschließen können.

Hinweise zu weiterführenden Informationsquellen:
Böwer, J., Industrialisierung und kulturelles Erbe in der Region: Ein Geschichts-Erdkunde-Projekt in der Jahrgangsstufe 9, in: Almanach 11. 2004, S. 120-21.


Besondere Interessen wecken und fördern
Konzeption und gegenwärtiger Stand
Erdkunde-Projekt Ravensberger Hügelland - Ruhrgebiet - Magdeburg:
Gewinnung von Unterrichtsmaterialien vor Ort

Der Lehrplan im Fach Erdkunde fordert "...das unmittelbare Lernen, die originale Begegnung, [den] außerschulischen Unterricht, der in Form von Unterrichtsgängen oder mehrstündigen bis mehrtägigen Exkursionen realisiert wird.(...) [mit dem] Ziel, die bewusste Wahrnehmung der ungefilterten Lebenswirklichkeit über das registrierende und entdeckende Beobachten zu schulen." (...)
Auf mehreren Seiten werden im Lehrplan die Bedeutung, die Planung, die Durchführung und die Auswertung von Exkursionen ausgeführt. Ein wesentlicher Schwerpunkt soll dabei die Präsentation der Arbeitsergebnisse sein. "Die Protokollierung bezieht sich nicht nur auf eine Beschreibung, sondern umfasst auch die Erstellung von Karten und Grafiken, die Anfertigung von Fotos und Filmen."
Wir unternehmen nur wenige Exkursionen, die aber direkt in den Unterricht integriert sind und so neben der direkten Inaugenscheinnahme des Originals der Beschaffung eines umfangreichen Datenmaterials für die weitere Arbeit in den nachfolgenden Stunden dienen. Dabei hat sich im Laufe der letzten Jahre ein Konzept entwickelt, das je eine Tagesexkursion in den Halbjahren 11I bis 12I beinhaltet. Für die Stufe 12II bietet sich kein Ziel an. Für die Stufe 13 suchen wir noch ein Ziel, das die Themen "Zentralörtliche Gliederung", "Tertiärisierung am Beispiel eines Güterverkehrszentrums" und "Factory Outlet Center" vereinbart.
Stufe 11/I Oberflächen- und Siedlungsformen im Ravensberger Hügelland
Stufe 11/II Strukturwandel im Ruhrgebiet (Beispiele Witten, Bochum, Herne)
Stufe 12/I Probleme einer sozialistischen Stadt im vereinten Deutschland am Beispiel Magdeburg, Stadtsanierung und Stadtplanung Quedlinburg und Halberstadt Funktionale Gliederung einer Stadt am Beispiel Osnabrück
Da die Informationen zum Zentralabitur doch noch das Thema "Sozialistische Stadt im wiedervereinigten Deutschland" enthalten, entgegen der ersten schriftlichen Fassung, bleibt Magdeburg, ersatzweise Halberstadt, unser künftiges Ziel. Nur dort - oder in Halberstadt - können in einer Tagesfahrt den Schülern die Problemstellung vor Ort gezeigt werden.

Hinweise zu weiterführenden Informationsquellen:
Sander, M., Wer eine Reise macht, der kann etwas erzählen ... oder: Geographen unterwegs, in: Almanach 11. 2004, S. 154-57.


Geschichts-AG

Die Geschichts-AG wendet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 - 13. Die Mitglieder der AG beschäftigen sich mit ausgewählten Themen der Orts- und Regionalgeschichte, z. Zt. werden Interviews mit Zeitzeugen durchgeführt, die über ihre Eindrücke und Erlebnisse während der Endphase des Dritten Reiches und der Nachkriegszeit befragt werden. Die transkribierten Zeitzeugeninterviews stehen für Facharbeiten etc. zur Verfügung und werden (in Auszügen) in das Internetarchiv eingestellt. Ergebnis des laufenden Projekts soll eine Dokumentation zur Geschichte Bündes in der Nachkriegszeit sein.

Hinweise zu weiterführenden Informationsquellen:
Bonhaus, M., Ciesler, M. u. Sahrhage, N., Alltagsleben zwischen Kriegsende und Währungsreform - Das Zeitzeugenprojekt der Geschichts-AG, in: Almanach 12. 2005, S. 112-13.
Ciesler, M. u. Holstiege, F., "Wenn du einen Flüchtling heiratest, hast du nichts zu essen." Zur Integration der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge in Bünde, in: Almanach 12. 2005, S. 113-115.
Drews, M. u. Wehage, V., In die Kirche statt zur Hitlerjugend. Jugend in Bünde nach Kriegsende: Niemand erinnerte sich gern an die Zeit des Nationalsozialismus, in: Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford, Nr.52. 2005.
Bonhaus, M., Als Geisel auf dem Panzerrohr. Die Amerikaner in Bünde - Beschlagnahme, Handel, Freundlichkeiten, in: Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford, Nr.52. 2005.


9/10 Differenzierungskurs Geschichte/Sozialwissenschaften

Beim Differenzierungskurs Geschichte/Sozialwissenschaften können die Schülerinnen und Schüler bei der Wahl der Themen mitwirken. So bietet zum Beispiel das Kursthema "Lebensbedingungen im Wandel" vielfältige Möglichkeiten Aspekte aus der Lebenswelt der Schüler auszuwählen. Bei deren Bearbeitung spielt der fächerübergreifende Unterricht eine zentrale Rolle. So lernen die Schülerinnen und Schüler, dass die einzelnen Fächer unterschiedliche methodische Zugriffe auf ein Thema ermöglichen und damit zu einem vertieften und differenzierteren Verständnis führen. Eine zentrale Rolle spielt in dem Differenzierungskurs, dass die Schülerinnen und Schüler im Laufe der zwei Jahre immer selbstständiger ihre Kompetenzen in den Bereichen Recherche, Bearbeitung und Präsentation erweitern und festigen. Zudem bietet der dreistündige Unterricht eine gute Möglichkeit die Schülerinnen und Schüler intensiv in die Arbeitsweise der Fächer Geschichte und Sozialwissenschaften einzuführen. Somit werden wichtige Grundlagen für Unterricht und Lernen in den Fächern Geschichte und Sozialwissenschaften in der Sekundarstufe II gelegt.


Wettbewerbe

Gerade die Teilnahme an Wettbewerben bietet interessierten Schülern die Möglichkeit zur eigenen selbstständigen Beschäftigung mit historischen, sozialwissenschaftlichen und/oder geographischen Problemen. Neben der Beteiligung an aktuellen Wettbewerben soll versucht werden das Interesse der Schüler vor allem auf die renommierten Wettbewerbe Planspiel Börse, Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten (Körber-Stiftung) und Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn zu lenken.


Dieser Text steht auch als PDF-Download zur Verfügung: PDF-Download