Soziales Lernen

Soziales Lernen





Grundkenntnisse und Grundqualifikationen vermitteln
Konzeption und gegenwärtiger Stand
Erziehung zu sozialer Verantwortung bedeutet, Anstöße zu einer Entwicklung zu geben, die die Schülerinnen und Schüler befähigt, die Verantwortung für ihr eigenes Verhalten zu erkennen und zu übernehmen. Verantwortungsvolles Verhalten heißt dabei auch, das eigene Verhalten im Umgang mit anderen vereinbaren und begründen zu können. Ziel ist eine Stärkung der Persönlichkeit im und durch das Leben in einer Gemeinschaft.
Die Vermittlung von Normen und Werten erfolgt nicht über Einzelmaßnahmen, sondern über ein Ensemble von schulischen Einrichtungen und Veranstaltungen. Dazu gehört erstens ein normativer Rahmen (s.u. Schulordnung und von den Klassen vereinbarte Klassenregeln), der einer ungezügelten Selbstverwirklichung auf Kosten anderer klare Grenzen setzt. Dazu gehört zweitens aber auch eine Lernumgebung, die Möglichkeiten für aktives soziales Lernen dadurch schafft, dass Schülerinnen und Schüler in wichtigen Bereichen des Schullebens selbst Verantwortung übernehmen können (Gelegenheiten für soziales Handeln). Drittens lernen unsere Schülerinnen und Schüler Muster und Modelle kennen (Streitschlichterprogramm), um ihre Konflikte selbstständig und vor allem gewaltfrei zu lösen. Die moralische Entwicklung von Jugendlichen verlangt aber nicht nur eine Förderung ihrer rationalen Kräfte, sondern setzt auch positive emotionale Erfahrungen in der Schule wie im Elternhaus voraus. Daher bietet das FvSG seinen Schülerinnen und Schülern auch die Möglichkeit, sich in verschiedenen gemeinsamen Aktivitäten - dazu gehört auch ein das Schuljahr rhythmisierendes Programm von Festen und Feiern - sich als Gemeinschaft zu erfahren.

Die folgende Grafik veranschaulicht diesen Ansatz noch einmal im Zusammenhang:



Gelegenheiten für aktives soziales Handeln eröffnen

Selbstverwaltung der Mediothek durch Schülerinnen und Schüler

Die Mediothek erfordert ein hohes Maß an Aufsichtspersonal, da während der gesamten Öffnungszeiten von der zweiten bis zur siebten Stunde und während der Vorbereitungszeit für das Abitur zusätzlich noch nachmittags Verantwortliche präsent sein müssen, die auch für die Verbuchung der ausgeliehenen Medien zuständig sind. Diese Aufgabe ist nicht durch das Lehrerkollegium leistbar und auch vom Schulträger wurde kein Personal zur Verfügung gestellt. Dieses Problem erwies sich im Nachhinein als Glücksfall. Es wurde eine Lösung entwickelt, die in exemplarischer Weise Gelegenheit für selbstverantwortliches Handeln unserer Schülerinnen und Schüler geschaffen hat.
Seit der Eröffnung der Mediothek im Oktober 2001 wird die Aufsicht nahezu vollständig von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe übernommen, lediglich in den Pausen werden sie von einer Lehrerin oder einem Lehrer unterstützt. Während ihrer Aufsicht, für die sie sich freiwillig melden und die sie in der Regel einmal wöchentlich oder alle vierzehn Tage in Zweierteams durchführen, achten die Schülerinnen und Schüler darauf, dass die von ihnen mitentwickelte Mediotheksordnung eingehalten wird, und registrieren Buchausleihen und -rückgaben in der Bibliothekssoftware. Die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler zur Mitarbeit ist groß: Ungefähr 70% aus den jeweiligen Jahrgängen der Oberstufe sind bereit in ihren Freistunden Aufsicht- und Ausleihdienst auszuführen, der ihnen durch ein Zertifikat dokumentiert wird.
Einige Schülerinnen und Schüler nutzen die sich bietenden Gelegenheiten noch zu weit umfangreicherem Engagement. Eine kleine Gruppe führt jährlich eine von ihnen selbst entworfene bzw. überarbeitete Einführung in die Nutzung der Mediothek für die neuen Schülerinnen und Schüler der Stufe 5 durch. Eine andere Gruppe ist für die Eingabe der neu angeschafften Medien in die Bibliothekssoftware zuständig.

Ordnungs- und Aufsichtsdienste (5-10)

Seit dem Schuljahr 02/03 oder 03/04 dürfen laut Beschluss der Schulkonferenz die Schülerinnen und Schüler während der großen Pausen in den Klassen bleiben. Diese Veränderung der Hausordnung war von den Schülerinnen und Schülern gewünscht worden. Die Gewährung dieser Rechte wurde aber mit der Übernahme von Pflichten gekoppelt, um den Schülerinnen und Schülern klar zu machen, dass man sich in Gemeinschaften nicht nur Vorteile verschaffen darf, sondern auch bereit sein muss, als Gegenleistung dafür gewisse Pflichten, oder anders, gesagt Verantwortung füreinander zu übernehmen:
1. Alle Klassen erledigen nach einem festgelegten Jahresplan wochenweise Reinigungsdienst auf dem Schulgelände, d. h. sie unterstützen die Arbeit des Hausmeisters, indem sie groben Müll mit Greifern und Eimern auf dem Schulhof und aus Beeten entfernen. Schülerinnen und Schülern der SI betreuen dabei den Unter- und Mittelstufenschulhof, Schüler der SII den Oberstufenschulhof.
2. Die Klassen der Jahrgangsstufen 8 und 9 müssen darüber hinaus - ebenfalls nach einem fest-gelegten Jahresplan - wochenweise Reinigungsdienst im Gebäude, insbesondere auf den Fluren, in der Cafeteria und in der Eingangshalle übernehmen und dort am Ende der großen Pausen grobe Verunreinigungen, weggeworfenes Papier etc. entfernen.
3. Die Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 übernehmen zusätzliche Aufsichtsfunktionen auf den Fluren, indem sie jüngere Schülerinnen und Schüler auf Verstöße, z.B. Rennen auf den Fluren etc., aufmerksam machen und dies auch unterbinden. Die Übernahme von Verantwortung dient hier der Sorge um die Disziplin untereinander. Auch hierfür gibt es einen wochenweise gegliederten Jahresplan.

Selbstorganisation des Pausensports (in der Erprobungsstufe)

Seit einem Jahr gibt es an der Schule speziell für die jüngeren Schüler Pausenspielangebote. Hierfür wurden zahlreiche unterschiedliche Bälle angeschafft, mit denen sie in den Pausen spielen dürfen. Diese Bälle werden in einem fahr- und abschließbaren Ballwagen aufbewahrt, der im SV-Raum steht. Da diese Angebote vor allem von Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe wahrgenommen werden, haben sich die 5. Klassen bereit erklärt die Ballausgabe zu übernehmen. In den Klassen organisiert der Klassenlehrer, welche Schülerinnen und Schüler wann Ballausgabe haben. Die an einem bestimmten Tag Dienst habenden Schülerinnen und Schüler holen sich morgens die Schlüssel für den SV-Raum und den Ballwagen im Sekretariat ab und geben sie nach der 2. großen Pause wieder ab. Die Bälle werden gegen Abgabe des Mediotheksausweises ausgeliehen. Dieses Verfahren hat sich als sehr sicher und leicht zu handhaben erwiesen.


Muster und Modelle vermitteln

"Fair-Play-Projekt" (fächerverbindend Deutsch / Sport)

Das fächerübergreifende Unterrichtsprojekt soll auf der Grundlage einer Verbindung von konkreten Spielerfahrungen in zum Teil selbst entwickelten Spielen mit geeigneten Materialien der deutschen olympischen Gesellschaft zur Fairnesserziehung dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Verhalten im Spiel reflektieren und sich ihrer Eingebundenheit in Regel- und Gruppenstrukturen bewusst werden. Die Durchführung des Unterrichtsvorhabens ist fest im Schulcurriculum der Fächer Deutsch und Sport verankert.


Gemeinschaftserfahrungen ermöglichen

Feste und Feiern

Ein wesentliches Elemente unserer Schulkultur, das der Festigung des Gemeinschaftsgefühls und der Identifikation mit der Schule dient, sind eine Reihe von Festen und Feiern, die dem Ablauf des Schuljahres einen "festen" Rhythmus verleihen.
Empfang der neuen 5.-Klässler in der Schule mit anschließendem Begrüßungsgottesdienst
Nach dem musikalischen Empfang durch die Orchesterklasse und der Begrüßung durch die Schulleiterin in der Eingangshalle nehmen die "Neuen" an einem ökumenischen Gottesdienst in der Kreuzkirche teil. Dieser Gottesdienst wird von ein oder zwei sechsten Klassen unter einem Motto inhaltlich und musikalisch gestaltet und von Pfarrer Rasch und einer weiteren Religions- und Musiklehrerin geleitet.

Adventbasar

Seit über zehn Jahren findet jeweils am Freitagnachmittag vor dem 1. Advent der Adventbasar der Schule statt. Er wird von den 5. bis 8. Klassen sowie zahlreichen Musik- und Theatergruppen gestaltet. Er umfasst drei Programmpunkte: 1. einen Basar, auf dem in den Klassen gebastelte Artikel an Ständen in der Eingangshalle verkauft werden; 2. Musik- und Theateraufführungen im Musikraum; 3. das Adventscafé in unserer Cafeteria.
Der Erlös der Veranstaltung kommt jeweils zur Hälfte den Klassen und Gruppen für Veranstaltungen zu gute. Die zweite Hälfte wird von Jahr zu Jahr unterschiedlich genutzt, sei es für soziale Zwecke oder auch für allgemeine Anschaffungen zur Verbesserung der schulischen Ausstattung. Hierüber entscheidet die Schule unter Beteiligung aller Gruppen (Lehrer, Eltern, Schüler) von Jahr zu Jahr neu. Im Jahr 2005 wurde das Geld an Unicef für die Erdbebenkatastrophe in Pakistan gestiftet.

Weihnachtskonzert

Das Weihnachtskonzert findet seit Jahren unter großer Beteiligung aller musikalischen Gruppen in der Kreuzkirche statt. Es spiegelt das breite Spektrum der musikalischen Arbeit am FvSG wider.
Tag der offenen Tür
Nach den Weihnachtsferien findet an einem Samstagvormittag der Tag der offenen Tür statt. Bei diesem Ereignis stellt sich die Schule den Schülerinnen und Schülern (sowie den Eltern) vor, die beabsichtigen sich an unserer Schule für das nächste Schuljahr anzumelden. Nach einer zentralen Veranstaltung in der Eingangshalle werden die unterschiedlichen Bereiche der Schule und ihre Arbeit an verschiedenen "Stationen" vorgestellt. Hierzu gehören die Naturwissenschaften, die Sprachen, Musik und Kunst, der Sport und die Mediothek. Um einen möglichst lebendigen Eindruck zu vermitteln, sind nicht nur Lehrer an diesen Vorstellungen beteiligt, sondern auch viele Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus stehen auch Eltern zu Gesprächen zur Verfügung.
Organisatorisch ist der Ablauf so angelegt, dass sich die Eltern und ihre Kinder im Verlauf dieses Vormittags je nach Interessenlage frei von Station zu Station bewegen können. Gegebenenfalls weisen ihnen Schülerlotsen der 7. Klassen den Weg.

Sommerkonzert

Analog zum Weihnachtskonzert veranstalten die Kolleginnen und Kollegen des Faches Musik am Schuljahresende ein Sommerkonzert, das den beteiligten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gibt, der Schulöffentlichkeit ihr Können zu präsentieren.
Theateraufführungen
Am Schuljahresende finden außerdem die Theateraufführungen, z.T. auch in der Fremdsprache, der Literaturkurse (Jahrgangsstufe 12) sowie weitere Vorstellungen von Theatergruppen (häufig in der Fremdsprache) statt.

Begrüßungsnachmittag für die neuen 5.-Klässler

Kurz vor Schuljahresende werden die neu angemeldeten Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern und Geschwistern zu einem Begrüßungsnachmittag in die Schule eingeladen. Hier werden sie mit einem bunten Programm aus Musik, Theater, Tanz und Sport begrüßt. Darüber hinaus lernen sie bereits ihre neuen Mentorinnen und Mentoren sowie die Patinnen und Paten, ihre neuen Klassenkameradinnen und -kameraden sowie den neuen Klassenraum kennen.
Weitere Möglichkeiten
· Klassenfahrten in 6 / 10 / 13 und Wandertage/Exkursionen
· Comenius-Projekt
· Zusammenarbeit in internationalen Projekten (interkulturelles Lernen)



Weitere Entwicklung und Perspektiven
Soziales Lernen

In der Entwicklung befinden sich Projekte und auch weitere vertiefende Bausteine aus dem Bereich des sozialen Lernens. So wird im Schuljahr 05/06 erstmalig ein "Sozialer Tag" durchgeführt, an dem die Schülerinnen und Schüler durch ihre eigene Aktivität (z.B. Mitarbeit im Bereich häuslicher Pflege oder körperliche Arbeit zur Erwirtschaftung eines Geldbetrages) ein gemeinnütziges Projekt unterstützen.
Im Hinblick auf die Entwicklung weiterer Bausteine, die in unterschiedlichen Fächern durchgeführt werden können, liegen die thematischen Schwerpunkte im Bereich Mobbing, Drogen, Teambildung bzw. Teamfähigkeit.
In Kooperation mit außerschulischen Partnern wird für den Bereich "Mobbing" das "No Blame"-Verfahren erprobt und durch Fortbildungen initiiert.


Besondere Interessen wecken und fördern
Konzeption und gegenwärtiger Stand
"Operation Schlaufuchs"

Seit nunmehr zwei Jahren gibt es bei uns am FvSG die Operation Schlaufuchs (OPS). Dieses Projekt lässt sich ganz einfach definieren. Es bedeutet Nachhilfe von Schülern für Schüler. Oberstufenschüler geben hierbei Schülern aus der SI Nachhilfe in verschiedenen Fächern (alles außer Sport und Kunst ist möglich) und arbeiten so mit ihnen den fehlenden Stoff nach. Sehr wichtig hierbei ist, dass diese Operation von beiden Seiten vollkommen freiwillig ist und nicht bindet. Dies bedeutet, dass, wenn man zum Beispiel vor einer Klassenarbeit oder Klausur Probleme in einem Themenbereich hat, dies individuell mit seinem zugeteilten Nachhilfeschüler aufarbeitet und somit manche Lücke geschlossen werden können.
Zu Beginn jeden Halbjahres organisiert die SV selbstständig eine Informationsveranstaltung, im Rahmen derer das Projekt OPS allen interessierten Schülerinnen und Schüler vorgestellt wird. Anschließend wird eine Kartei zusammengestellt, aus der ersichtlich wird, zu welcher Zeit in welchen Fächern Nachhilfe angeboten werden kann. Die Zuteilung der Nachhilfe suchenden Schülerinnen und Schüler erfolgt durch zwei hauptverantwortliche SV-Mitglieder, die zweimal in der Woche in der zweiten großen Pause in der Mediothek als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Paten

Für jede neue 5. Klasse werden in der Jahrgangsstufen 11 und 12 Schüler ausgewählt, die als Paten für die folgenden zwei Jahre zur Verfügung stehen. Sie erfüllen dabei sowohl eine integrative als auch soziale Aufgabe (als Ansprechpartner in der Schule oder als Begleitung auf Wandertagen oder Exkursionen).

Busbegleiter

Die BVO hat in Zusammenarbeit mit der Polizei Schülerinnen und Schüler als Busbegleiter ausgebildet, die direkt am Busbahnhof und auch während der Fahrten zur bzw. nach der Schule für Ordnung und Disziplin im Umgang miteinander sorgen sollen. Diese Ausbildung wird durch ein Zertifikat bestätigt.



Weitere Entwicklung und Perspektiven
Sozialpraktika

Ermöglichung von Sozialpraktika mit regionalen Kooperationspartnern (z.B. Krankenhaus)

Streitschlichter

An unserer Schule wollen wir das allseits bekannte Konzept der Ausbildung von Streitschlichtern dahingehend erweitern, dass diese Schülerinnen und Schüler auch Aufgaben im Bereich der Aufsichten im Gebäude übernehmen.


Organisationsstrukturen und äußere Rahmenbedingungen
Formen der Zertifizierung

Zeugnisbemerkungen

Während der Zeugniskonferenzen entscheidet das Kollegium darüber, ob bestimmte Schülerinnen und Schülern eine Bemerkung über ihr besonders vorbildliches Verhalten innerhalb der Klasse erhalten. Diese Hinweise beziehen sich z.B. auf Kommunikationsverhalten im Streit, Entwicklung von Kompromissstrategien oder Hilfestellungen für schwächere Mitschülerinnen und Mitschüler.
Darüber hinaus wird auch die Mitarbeit in der Mediothek (Selbstverwaltung) mit Bemerkungen unterschiedlicher Gewichtung auf dem Zeugnis vermerkt.

"Ausgezeichnet"

Zur Schule gehört, dass jeder Anerkennung erfährt für das, was er tut und was er leistet - als Einzelner und in der Gemeinschaft. Unsere Veranstaltung "Ausgezeichnet", die seit dem Schuljahr 2003/04 jeweils einmal pro Jahr am letzten Schultag stattfindet, soll ein Anstoß dafür sein, dass eine Kultur des Lobes und der Anerkennung in unser Schulleben noch stärker Eingang findet.
Wir zeichnen daher Schülerinnen und Schüler aus
· für ihre besonderen schulischen Leistungen,
· für ihren vorbildlichen Einsatz in der Gemeinschaft,
· für ihre besonderen Erfolge, z.B. bei Wettbewerben.
Zertifikate äußerer Partner (regionales Bildungsbüro, BVO, Polizei)
Gerade durch die vielfältige Kooperation mit außerschulischen Partnern haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit auch hier Zertifikate (Streitschlichtung, Busbegleiter) zu erwerben. Nach der Entwicklung und Etablierung von Bausteinen auch im Bereich des Sozialen Lernens werden hier ebenfalls Zertifikate ausgestellt, die differenziert darstellen, inwieweit Schülerinnen und Schüler den ihnen gestellten Anforderungen gerecht werden.

Schulpfarrer

Vom 1. 2. 2006 an wird es am FvSG einen Schulpfarrer geben, der die Kolleginnen und Kollegen im Bereich des sozialen Lernens unterstützen wird. Dadurch werden die Möglichkeiten, Schülerinnen und Schülern bei ihrer Suche nach Orientierung, Sinn und Werten in einer immer komplexer werdenden Welt zu helfen, verbessert.
Die Arbeit des Schulpfarrers zielt darauf, Schülerinnen und Schülern Orientierungshilfen in Glaubensfragen zu geben, was vor dem Hintergrund von Fundamentalismus, Okkultismus und Esoterik heute sehr wichtig ist. Darüber hinaus geht es um Erziehung zu Toleranz gegenüber anderen Religionen und Kulturen sowie um die Förderung von Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft gegenüber anderen. Dies geschieht nicht nur im Unterricht, sondern auch im Rahmen außerunterrichtlicher schulischer Veranstaltungen und bei Beratungsgesprächen.