Mathematikolympiade der Grundschulen am FvSG

Mathematikolympiade der Grundschulen am FvSG

von Antonia Kirchhofferstellt am 26.01.2016

Mathematikolympiade am Freiherr-vom-Stein Gymnasium

„Wie viele Beine hat denn eigentlich nochmal eine Fliege?“- wenn solche Fragen an einem Samstagmorgen durch die Klassenzimmer des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums hallen, dann ist es wieder soweit.
Am vergangenen Samstag beherbergte das FvSG in Ennigloh erneut Viertklässler und Viert­klässlerinnen aus den umliegenden Grundschulen des Kreises Herford. Diese 114 Schüler und Schülerinnen hatten sich erfolgreich für die zweite Runde der landesweiten Mathematikolympiade der Grundschulen qualifiziert und waren bereit, sich ein weiteres Mal unterschiedlichen Aufgaben des Faches Mathematik zu stellen. Doch bevor sich die Mathematikbegeisterten mit den Aufgaben, bei denen auch Fliegenbeine eine Rolle spielten, beschäftigen konnten, wurden sie und ihre Eltern in der Aula des Gymnasiums begrüßt. Die Mathematiklehrer Gorden Thye, Tim Florian Schallenberg und Alexander Feldmann führten zusammen mit der Wettbewerbskoordinatorin Sabine Zülka die Eltern und ihre Kinder in den Ablauf der Olympiade ein.
Die Schülerinnen und Schüler wurden nach einigen letzten Glückwünschen auf vier verschiedene Klassenzimmer aufgeteilt. Dort erwarteten sie bereits Einzeltische mit ein paar kleinen Stärkungen, an denen sie Platz nehmen konnten. Die aufgeregten Jungen und Mädchen hatten neunzig Minuten Zeit, sich gekippten Würfeln, einem 60-m-Lauf und anderen Knobelaufgaben zu widmen. Und auch die Frage nach den Fliegenbeinen musste bald beantwortet werden. Denn die Aufgaben waren lebensnah gestellt: „Hanno zählt in einem Stall 12 Tiere. Es sind Schafe und Ziegen. Von jeder Tierart gibt es mindestens ein Tier. Zusammen haben sie 66 Beine. Wie viele Schafe und wie viele Ziegen hat Hanno gezählt?“
Während nun eifrig an den Aufgaben geknobelt wurde, machten sich in einem benachbarten Klassenraum Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasiums bereit, die abgegebenen Arbeiten direkt zu korrigieren. Die Schülerinnen und Schüler der Mathematik-Leistungskurse, die sich zu diesem zusätzlichen Einsatz bereit erklärt hatten und mit Freude ans Werk gingen, hatten so die Gelegenheit, einmal aus Lehrersicht eine Klassenarbeit zu betrachten. In lockerer Atmosphäre konnten die Schülerinnen und Schüler, von denen viele bereits im vergangenen Jahr beim Korrigieren geholfen hatten, bis zu vierzig Punkte vergeben.
Wer von den Grundschülern jedoch die dritte Runde der Olympiade erreicht hat, wird sich erst in den nächsten Wochen entscheiden. Doch auch wenn es nicht für ein Weiterkommen gereicht haben sollte, so sind doch alle Beteiligten um einige Erfahrungen und Erlebnisse reicher. So konnte auch Sabine Zülka in ihrer abschließenden Ansprache zu den Leistungskursschülern ein positives Fazit ziehen und ihre Freude auf eine weitere Kooperation mit dem Gymnasium im nächsten Jahr ausdrücken.

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