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Exkursion in die Eifel vom 6. bis zum 7. Mai 2009

von Tobias Bruning (7c)

vom 10.06.2009


Am Morgen des 6. Mai 2009 fuhren die Klassen 7c und 7d des Freiherr vom Stein Gymnasiums in die Vulkan-Eifel. Um 7:50 Uhr ging’s am Busbahnhof los. Die Busfahrt bis zu unserem ersten Ziel – dem Vulkangarten in Steffeln - dauerte fast 5 Stunden.



Hierbei handelt es sich um den Krater eines heute inaktiven Vulkans. Dort stand zunächst eine Rallye zum Thema „Vulkane“ auf dem Programm. Es gab 11 Stationen, an denen wir verschiedene Experimente gemacht haben: So sollten wir z.B. herausfinden, ob der Vulkan noch aktiv ist, indem wir mit einer Kerze testen, ob aus den Vulkanspalten noch Gase (CO2) austreten. Außerdem mussten wir noch „Lachfunken“ suchen - das sind Kristalle, die ein Vulkan ausspuckt. Dann haben wir getestet, ob sich „Gesteinskugeln“ besser mit viel oder wenig Wasser formen lassen. Ebenso mussten wir Lava- und Aschebrocken untersuchen und auf ihre Wurfeigenschaften testen, Gesteinsschichten beschreiben und den Winkel von Vulkanen messen.

Zum Abschluss gab es noch einen Staffellauf durch den Vulkangarten. Als Schwierigkeit musste ein Satz von Läufer zu Läufer weitergesagt werden. Diesen Wettbewerb gewann die 7d mit ein paar Sekunden Vorsprung. Der Satz: „Der Steffelnkopf-Vulkan ist vor mehr als 100.000 Jahren entstanden“ wurde von keiner der beiden Klassen richtig überbracht.

Nun mussten wir nur noch 20 Minuten mit dem Bus zur Jugendherberge Gerolstein fahren, wo wir dann gegen 17:30 Uhr eintrafen. Es gab ein warmes Abendessen, das wir nach dem Beziehen unserer Zimmer eingenommen haben. Nach dem Essen konnten wir uns noch frei auf dem Gelände bewegen. Zum Abschluss des Tages stellten wir dann noch die „Vulkan Raps“ vor. Gewonnen hatte der Rap von Christine aus der 7d.

Viel Schlafen konnte ich nicht. Das lag daran, dass die Nacht sehr unruhig war…

Am Morgen des 7. Mai fuhren wir dann nach dem Frühstück mit Lunchpaket in Richtung Mayen. Nach nur einer Stunde Fahrzeit kamen wir an. Dort sahen wir uns ein Schieferbergwerk an. Die Besichtigung des Stollens war sehr informativ. Vor dem Betreten des Stollens bekamen wir die entsprechende Schutzkleidung – inklusive Helm. Ein Führer erklärte uns die Einzelheiten. Dazu gehörten die Entstehung von Schiefer, die Abbautechniken unter Tage, die Verwertung von Schiefer (z.B. als Dachpfannen) und die Arbeitsbedingungen der „Kumpel“. Außerdem erfuhren wir etwas über die Geschichte des Mayener Stollens, der während des 2. Weltkriegs als Luftschutzbunker genutzt wurde. Alles war sehr gut dargestellt, z.B. durch Filme, Modelle oder Stationen zum Selbst-Ausprobieren. Mein persönliches Highlight war die Grubenachterbahn. Dort konnte man den Aufbau der Stollen erkunden.

Gegen Mittag brachen wir dann nach Mendig auf. Dort ging es zunächst 32 Meter tief unter die Erde in einen „Lava-Keller“. Die zu Basalt erkaltete Lava wurde von den Menschen abgebaut, sodass ein riesiger unterirdischer Keller entstand. Anschließend erfuhren wir im angegliederten Freiluftmuseum, wofür man dieses harte Vulkangestein benutzt hat: als Mühlsteine und Pflastersteine. Den Abschluss bildete der Besuch im „Lavadome“, einem interaktiven Museum. Hier erlebten wir einen simulierten Vulkanausbruch, konnten die Eigenschaften der verschiedenen vulkanischen Gesteine Bims, Tuff und Basalt herausfinden und die Stationen selbst ausprobieren.

Als wir uns nun um ca. 16:00 Uhr auf den Heimweg machten, mussten wir erneut 5 Stunden nach Bünde fahren. Um viertel nach acht kamen wir dann erschöpft aber mit vielen neuen Eindrücken zuhause an. Insgesamt hat die Fahrt viel Spaß gemacht und wir haben auch noch einiges über Vulkanismus gelernt.