Informatik

Informatik


Im Jahre 1982 wählte das amerikanische Nachrichtenmagazin „Time“ statt  eines „Mann des Jahres“ eine „Maschine des Jahres“: den Computer. Nach Ansicht von „Time“ hatte der Computer im abgelaufenen Jahr 1982 „im Guten wie im Schlechten den größten Einfluss ausgeübt“. Standen damals noch viele Menschen dieser Maschine etwas skeptisch, teils sogar ablehnend gegenüber, so lässt sich heute feststellen, dass diese Maschine aus dem täglichen Leben – privat wie beruflich – gar nicht mehr wegzudenken ist.
Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Computer konnte seit Beginn der 60er Jahre nicht mehr länger verschiedenen Fachbereichen wie z.B. der Logik, der Mathematik oder der Elektrotechnik untergeordnet werden, vielmehr entwickelte sich eine neue Wissenschaft an Universitäten und Fachhochschulen: die INFORMATIK.
Das Wort Informatik entstand aus den Begriffen „INFORmation“ und „autoMatik“. Diese junge Wissenschaft befasst sich  im weitesten Sinne mit der automatischen Verarbeitung von Informationen. Sie ist keine Naturwissenschaft, gebraucht aber viele Erkenntnisse aus den Naturwissenschaften. Sie ist keine Ingenieurwissenschaft im klassischen Sinn, obwohl unter anderem ein wichtiges Ziel der Informatik der ingenieurmäßige Entwurf und die Herstellung praktisch einsatzfähiger Anwendersysteme ist.
Ein zentraler Gegenstand der Informatik – auch in der Schule – ist der Algorithmus, also eine
Verarbeitungsvorschrift, die so präzise formuliert ist, dass sie eine Maschine ausführen kann.
Zu dieser präzisen Formulierung benötigt man eine Programmiersprache, die für einen Menschen noch relativ gut lesbar ist. Das fertige Computerprogramm wird schließlich in ein sogenanntes Maschinenprogramm übersetzt, das dann vom Computer ausgeführt werden kann.