"Dein Tag für Afrika" am 21. Juni 2011 - Schüler des FvSG arbeiten mit

von Andrea Schnieder 

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erstellt am 11.05.2011


Am 21. Juni 2011 findet die entwicklungspolitische Bildungskampagne „Dein Tag für Afrika“ des Vereins „Aktion Tagwerk“ auch für die Schülerinnen und Schüler des G8er-Jahrgangs des FvSG Bünde statt. An diesem Tag werden sie, anstatt zur Schule zu gehen, einen Tag lang arbeiten. Ihren Lohn spenden die Jugendlichen für Bildungsprojekte in Afrika (Angola, Burundi, Ruanda, Sudan und Südafrika). Hier ist es bei Weitem nicht selbstverständlich, dass Kinder und Jugendliche zur Schule gehen können, dass ihnen Bildungsmöglichkeiten eröffnet werden. Oft können sie nicht lesen oder schreiben, nicht rechnen und haben auch nur in den wenigsten Fällen einen Beruf erlernt, den sie zum Wohl oder besser zur Aufrechterhaltung der Lebenschancen ihrer Familie ausüben können.
Die „Aktion Tagwerk“ hat sich seit 2002 diesem Thema verschrieben und organisiert seitdem bundesweite Aktionstage. Im Jahr 2010 haben rund 200.000 Schülerinnen und Schüler, so die Hinweise des Vereins, an der Kampagne teilgenommen und insgesamt ca. 1,3 Mio € Lohngelder gespendet.
In diesem Jahr ist Sylvia Löhrmann Schirmherrin von „Dein Tag für Afrika“. In einer Pressemitteilung spricht sie davon, wie ansteckend dieses Engagement der Schülerinnen und Schüler sei und dass sie allen Schulen in NRW nur empfehlen könne, hier dabei zu sein (s. www.aktion-tagwerk.de).
In welchen Bereichen die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag arbeiten werden, ist an den eigenen Vorlieben und Interessen orientiert und natürlich auch den Möglichkeiten vor Ort. Darum geht ein dringender Appell an alle Verantwortlichen in Institutionen und Betrieben in und um Bünde, dass sie den Gesuchen um einen „eintägigen Job“ zugunsten von Bildungsprojekten in Afrika wohlwollend und auch finanziell nicht zurückhaltend gegenüberstehen.
Da sich das FvSG Bünde schon seit längerer Zeit in oder besser für Malawi engagiert, konnte mit dem Verein „Aktion Tagwerk“ abgestimmt werden, dass die Hälfte der Einnahmen an ein Projekt dort gespendet werden können. So entsteht für die Schülerinnen und Schüler eine noch engere Verbindung mit einem ihnen schon bekannten Land in Afrika.