Nach einem Jahr das lang ersehnte Wiedersehen in England

Nach einem Jahr das lang ersehnte Wiedersehen in England

von Valerie Müller und Laura Wiechert erstellt am 07.07.2012

Nachdem wir ein ganzes Jahr warten mussten, kamen wir nach einer anstrengenden 16-stündigen Busfahrt endlich in Minehead an.
Wir waren alle sehr aufgeregt, unsere Austauschpartner wiederzusehen und ihre Familien kennenzulernen. Nach dem ersten englischen Essen und einer erholsamen Nacht wurden wir am nächsten Morgen von dem Schulleiter, Herrn Swann, begrüßt. Danach gingen einige von uns mit ihren Partnern in den Unterricht, andere bekamen eine Führung über das Schulgelände und konnten anschließend die für England typischen Scones sowie einen Victoria Sponge Cake in der schuleigenen Küche backen.
Aufgrund des schlechten Wetters am Freitagmorgen sind wir nicht, wie ursprünglich geplant, in die Küstenstädte Lynton und Lynmouth gefahren, um eine Wanderung zu machen, sondern zum Shoppen nach Exeter.
Kurz bevor wir wieder in Minehead ankamen, hatte sich ein tragischer Autounfall ereignet. Da die Straßen in Somerset sehr schmal sind, mussten wir einige Stunden im Bus ausharren, ehe sich der Stau aufgelöst hatte, wir wenden und nach einem langen Umweg schließlich doch mit starker Verspätung Minehead erreichen konnten. Somit kamen wir gerade noch rechtzeitig an, um einige der englischen Austauschpartner zu ihrem Abschlussball zu bringen.
Nach einem individuellen Wochenende, an dem einige von uns in London waren oder sonstige interessante Dinge unternahmen, sind wir an dem verregneten Montag in einen entfernten Safaripark gefahren. Mit unserer Eintrittskarte konnten  wir in dem angrenzenden Freizeitpark weitere Angebote nutzen. Auch am Dienstag war das Wetter weiterhin regnerisch und kalt, sodass wir am Watersports-Day sehr frieren mussten. Trotz der „eisigen“  Temperaturen hatten wir beim Kanufahren, Floßbau und bei den Teamspielen am Wimbleball Lake Spaß.
Nach der letzten Nacht bei unseren Gastfamilien, mit denen wir uns in der vergangenen Woche angefreundet hatten, machten wir uns zu unserem letzten Ausflug nach Taunton auf. Dort waren wir erst bowlen, bevor wir ins Zentrum fuhren, um unser letztes Geld auszugeben und Souvenirs für unsere Familien und Freunde zuhause zu kaufen.
Am späten Nachmittag wurden die letzten Koffer gepackt, ehe wir unser letztes Abendessen in England zu uns nahmen.
Während die Koffer im Bus verstaut wurden, stellten wir uns für ein abschließendes Gruppenfoto auf, damit wir uns auch später noch an die schöne Zeit erinnern können.
Nach dem tränenreichen Abschied stiegen wir in den Bus, um die Heimreise anzutreten. Vorher versprachen wir uns allerdings, weiterhin den Kontakt zu halten und uns auch zukünftig gegenseitig zu besuchen.
Alles in allem war es eine gute und schöne Erfahrung, jedoch wurde unsere Freude am Programm durch das schlechte Wetter insgesamt etwas getrübt.

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