Friedensmarsch

Friedensmarsch

von Gloria Dyck (Q1) erstellt am 13.03.2022

Mit dem Angriff Putins auf die Ukraine herrscht seit dem 24.02.2022 wieder Krieg und das mitten in Europa. Viele von uns fühlen sich klein und machtlos, aber ganz untätig zu bleiben scheint auch keine Option zu sein. Neben der Spendenaktion unserer Schule haben sich die Stufensprecher*innen der Oberstufe sowie einige Vertreter*innen der Schülervertretung repräsentativ für unsere Schule dem Friedensmarsch durch die Bünder Innenstadt am 09.03.2022 angeschlossen. Geplant wurde dieser vom Gymnasium am Markt und der Realschule Bünde Mitte.
Um 11:30 Uhr startete der Friedensmarsch mit dem Song „Komm, wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg. Außerdem begrüßten die Schülersprecher*innen des Markt-Gymnasiums die rund 1000 Teilnehmenden aller Jahrgangsstufen und stellten klar, dass „wir, die zukünftigen Generationen des Landes, [hier stehen], weil wir Frieden nicht als selbstverständlich sehen und mit unserer Stimme dafür einstehen wollen“, so Salome Brandt, die Schüler*innensprecherin des GaM.
Außerdem war der Friedensmarsch ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und dafür, dass die Abstammung sowie die sexuelle Orientierung einer Person an unseren Schulen keine Rolle spielen.
Rund zwanzig Minuten später begann der Friedensmarsch an der Hindenburgstraße, der über die Innenstadt und an der Else entlang führte, um dann wieder gegen 12:30 Uhr am Marktplatz zu enden.
Die Plakate für den Friedensmarsch wurden dabei von den Schüler*innen freiwillig zu Hause angefertigt.
Während des gesamten Marsches galt die Maskenpflicht und zudem die Bitte, zu anderen Personen außerhalb der eigenen Schulgemeinde nach Möglichkeit den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Darüber hinaus war die 3G Regelung durch die Teilnahme am Schulleben automatisch erfüllt.
Nach dem Friedensmarsch kam die Bünder Bürgermeisterin Susanne Ruthenkröger auf den Marktplatz und drückte in ihrer Rede die Anteilnahme für alle Geflüchteten und Fliehenden aus. Zudem teilte sie mit, dass rund 200 geflohene Ukrainer*innen bereits in Bünde angekommen sind, davon rund 100 Personen im schulfähigen Alter.

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