Exkursion der Latein-EF-Kurse nach Trier

Exkursion der Latein-EF-Kurse nach Trier

von Dominik Lücke erstellt am 12.06.22

Nach jahrelangen Vorbereitungen und corona-bedingten Absagen und Verschiebungen war es in diesem Jahr endlich soweit: Die Lateinkurse der Jahrgangsstufe EF traten ihre mit Spannung erwartete Exkursion in die Römerstadt Trier an.
 
Dafür trafen sich am frühen Morgen des 14. Mai insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler sowie die Fahrtleitung bestehend aus Herrn Dreischmeier, Frau Osters und Herrn Lücke am Bahnhof in Herford, um die Reise mit dem ICE über Köln und Koblenz anzutreten und am Nachmittag in Trier anzukommen. Eine weitestgehend reibungslos verlaufende Anreise führte die Gruppe zur Unterkunft – dem Kolpinghaus Trier – die zunächst bezogen wurde. In Anbetracht der Temperaturen entschied sich die Gruppe, erst einmal in die schöne Trierer Innenstadt zu gehen und dort ein Eis zu essen, bevor die erste antike Stätte besucht wurde – das berühmte römische Stadttor, die Porta Nigra. Hier – wie auch an allen anderen Stätten – wurde die Gruppe zunächst von Expertenteams eingeführt. Im Anschluss stand noch die Besichtigung des Trierer Doms an, bevor es zurück in die Unterkunft ging, in der zum Abendessen Pizza wartete. Der Abend konnte dann individuell genutzt werden.
 
Der zweite Tag bestand aus einem ganzen Reigen an antiken Stätten: die Römerbrücke, die Barbarathermen, die Konstantinsthermen, das Amphitheater sowie die Thermen am Viehmarkt und die Konstantinsbasilika wurden allesamt besichtigt und machten Eindruck. Das gute Wetter und Sonnencreme waren ständige Begleiter. Nach diesem interessanten, aber auch energieraubenden Vormittag sollte der Nachmittag eher für Entspannung sorgen: Es stand eine Moselschifffahrt an, die verschiedene Überbleibsel des römischen Einflusses am Flusslauf vor Augen führte. Die Preise und die Bedienung an Bord sorgten ehrlicherweise nicht bei allen teilnehmenden Personen für große Freude. Nachdem am Abend wieder ein gemeinsames Essen in der Unterkunft anstand, wurde im Anschluss der hauseigene Spieleraum getestet, in dem es zu verschiedenen Duellen zwischen Schülerinnen und Schülern, aber auch Lehrerinnen und Lehrern im Billard und Tischtennis kam. Um den Bildungsaspekt der Fahrt nicht zu vernachlässigen, kam es auch noch zu einem Treffen mit einer US-amerikanischen Jugendgruppe, mit der das Anwenden der englischen Sprache trainiert wurde.
 
Nach einem Vormittag zur freien Verfügung stand am Montagmittag die Abreise aus Trier an. Unwetter und umgestürzte Bäume sorgten zwar für leichte Verspätungen, letztendlich traf die Gruppe aber am frühen Abend in Bünde ein. Insgesamt zeigte man sich sehr zufrieden mit der Fahrt und freute sich, nach vielen corona-bedingten Entbehrungen endlich wieder eine solche Exkursion antreten zu können.

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