Das FvSG springt auf Rang zwei

Das FvSG springt auf Rang zwei

von Joel Beinke (NW) erstellt am 06.10.2019

Bünde. Nachdem im vergangenen Jahr das Westfalenfinale im Leichtathletik-Wettkampf der Klasse IV in Paderborn stattfand, war dieses Jahr das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (FvSG) der Gastgeber. Insgesamt sechs Disziplinen standen an: 40-Meter-Pendelstaffel, Zonenweitsprung, Hochsprung, Medizinballstoßen, Tennisringwerfen und einen abschließenden Ausdauerlauf.
Gegen 24 andere Schulen aus ganz Nordrhein-Westfalen kämpfte das FvSG mit zwölf sportlichen Schülerinnen und Schülern und zwei Ersatzsportlern unter der Leitung von Sportlehrer und Mitorganisator Sven Hülshorst um die besten Platzierungen. Insgesamt 300 Schülerinnen und Schüler zwischen zehn und dreizehn Jahren nahmen teil. Neben Schulen aus Dortmund, Steinheim, Paderborn und Höxter hatte sich auch die Realschule Löhne qualifiziert.
Da die Schüler nicht einzeln, sondern in Teams gewertet wurden, stand der Mannschaftsgedanke im Mittelpunkt. Pro Disziplin wurden jeweils fünf Jungen und Mädchen eingesetzt. lm Westfalenfinale wurden die Schulen in zwei Wettkampfklassen gewertet: Die Gymnasien, Realschulen und Gesamtschulen waren Klasse eins, eigenständige Haupt- und Förderschulen wurden der Wettkampfklasse zwei zugeordnet. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW). Die Schulen konnten sich über die Kreismeisterschaften für das Westfalenfinale qualifizieren. In der Eröffnungsrede lobte Schulleiter Gunnar Woltering das Engagement der 60 schuleigenen Sporthelfer, die als Kampfrichter dienten, und wies noch einmal auf die in diesem Sommer neu eröffnete Sportanlage hin.
„Für uns als Schule mit einem Sportschwerpunkt hat es eine große Bedeutung, dass wir das Westfalenfinale in der Wettkampfklasse IV austragen dürfen“, so Woltering. Bis auf den Hochsprung fanden alle Disziplinen draußen statt. Nachdem jedes Team zeitversetzt die Stationen „Werfen, Pendelstaffel, Weitsprung, Stoßen und Hochsprung“ absolviert hatte, fand der Ausdauerlauf statt, der auch in zwei Teile aufgeteilt war.
Für die Gastgeber blieb es bis zum Ende spannend. Noch vor dem Lauf lag das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium einen Rangpunkt hinter dem Grabbe-Gymnasium Detmold. Beim Ausdauerlauf traten die beiden Favoriten gegeneinander an. Doch die Bünder mussten sich den Detmoldern geschlagen geben. Somit verpasste das Team vom FvSG knapp den Titel. „Die Gewinner sind zwar Westfalenmeister, haben sich jedoch nicht für das große Finale in Berlin qualifiziert, da diese Altersklasse dafür noch zu jung ist“, erklärte der pensionierte Sportlehrer Friedhelm Weller, der seine alte Schule mit seiner langjährigen Erfahrung in Leichtathletik-Wettkämpfen unterstützte. Sven Hülshorst lobte trotzdem sein Team: „Wir haben uns wirklich gut geschlagen.“
Auch Tapio Linnemöller, Vorsitzender beim FLVW in der Schulsportkommission, war mit den sportlichen Ergebnissen zufrieden: „Wir haben heute wirklich erstaunliche Leistungen von allen Schülern gesehen.“
 
© Neue Westfälische, 19.09.2019

zurück